So Kinder; Lasst uns mit ein paar Fragestellungen zum altbekannten Thema „Jugend im Dauerrausch“ beginnen:

Findet der junge Deutsche die Sauferei so unwiderstehlich, dass er es immer wieder, mehrmals wöchentlich haben muss? Für all diejenigen aus denen jetzt schon ein lautes „JA her mit dem Stoff“ tönt empfehle ich dennoch vorerst dran zu bleiben und (so wie ich es tun werde) erst  in 5 Minuten den Lidlwhiskey unterm Bett hervorzuziehen. Weiter im Text: Ist es gar die Arbeit, die Schule oder das Studium, das so schrecklich zermürbend ist, dass wir die Bewusstlosigkeit des Rauschzustandes jede Woche auf’s Neue brauchen? Sprich, nicht feiern um des Feierns willen, sondern feiern aufgrund eines unerträglichen Arbeitsalltags.

Worauf ich mich im hier folgenden Schriftstück konzentrieren möchte ist, besteht die Möglichkeit, dass wir überfordert mit der Reizüberflutung sind, die ausgelöst durch die Logik des Geldes ihr schmutziges Spiel mit uns spielt?

Zu viele Alternativen, zu viele Möglichkeiten, was ist noch richtig, was falsch, was erstrebenswert, was sinnlos, was gut, was schlecht? Leute hängen sich vermehrt an Markenbilder zu Sinnfindungszwecken – Die Marke ersetzt Religion. Wir suchen Halt und finden was die Marketinggirls und Boys uns 24/7 vor die Füße kotzen – Eine Kotzinflation die wir nur all zu gerne mit dem Geld nähren, dass wir dabei verdient haben etwas zu machen was wir nicht machen wollten – Arbeiten. Oder habt ihr je ein Kind schreien hören: „Ich will arbeiten!“ ?

Es geschieht immer mehr in immer kürzerer Zeit – Nichts ist nicht inflationär, alles muss übertrieben werden und das weil jeder Kackvogel am Markt bestehen will – warum? Um Geld zu verdienen, dass er dann investiert um letztendlich die Müllindustrie zu nähren und dann die Grünen zu wählen. Dieses allgemeine Überangebot verführt, verwirrt und veranlasst viele dazu zu regelrechten „Jumpern“ zu werden. Man hüpft von Angebot zu Angebot immer auf der Suche nach Glück und Sinn doch findet und findet einfach nichts – na dann, einfach mal fleißig weiter hüpfen. Ein zermürbender Lebensstil. Ein ermüdender und demotivierender Lebensstil. Vom System fehlgeleitet, verunsichert und schließlich zu braven Wochenend-Komatrinkern geformt. Und es funktioniert ja doch ganz gut – oder?

Vorangehende Generationen durften sich noch an solch gewagten Aussagen wie: „Die Rente ist sicher“ aufgeilen. Wir müssen uns damit zufrieden geben, dass sicher ist, dass alles unsicher ist  – und davon soll ich jetzt einen Ständer kriegen? Dafür müsste ich so viel Viagra schlucken, dass mein Herz stehen bleiben würde, bevor die Latte sich auch nur einen Millimeter regt.
Alles ist unsicher – zu unsicher für einen klar denkenden Menschen. Nüchtern nur noch zu ertragen durch anderweitige Ablenkung die dann wohl Arbeit und Konsum wäre. Wer in Arbeit und Konsum keine Erfüllung finden kann hat verloren. Und was möchte eine Regierung ohnehin von einem Bürger der weder arbeiten noch konsumieren möchte? Richtig, er möchte ihn loswerden!

Da fragt sich der Eine oder Andere, der sich zur Lektüre meiner Gedankenscheiße hat treiben lassen, was das wohl mit der trinkenden Jugend zu tun hat. Naja, womöglich gar nichts. Und doch behaupte ich, dass es die Reizüberflutung gepaart mit dieser immensen Unsicherheit ist die uns absolut haltlos zurück lässt. Also hält man sich an der Flasche Absolut fest.

Prost!

euer Labersack

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Hallo liebe Kinder; ich bin’s euer Labersack!

Was euch hier erwarten wird ist „Gelaber“ vom Feinsten, unverblümt und zuweilen nach Kot duftend, amüsant und deprimierend zugleich, etwas zum Nachdenken (für die Fleißigen) doch rechne ich vermehrt mit Kopfschütteln. Eine Themenvielfalt die von Gesell bis Schaft reicht und spannende Diskurse in Stammkneipe (für die Männer) und Supermarktschlange (Für die Frauen) verspricht. In all zu philosophischen Momenten richte ich mich auch gerne an euch, meine werte Leserschaft auf dass ihr meine seltsamen Gedankenschnipsel erklärend ergänzet.

Ich scheue weder geächtete Klischees noch platte Analogien oder schlechte Witze – au contraire! AUFGEPASST! ES WIRD ZUWEILEN UNFASSBAR *PLATT*

In diesem Sinne – lasst das Internet meine Kloschüssel sein und werdet selbst zum Klärwerk. Denn wer nicht reflektiert kann kein Spiegel sein, oder nur ein sehr schmutziger!

Hochachtungsvoll,

DerLabersack

PS: WER KEINEN, BZW. NICHT MEINEN HUMOR BESITZT DIESEN BLOG BITTE MEIDEN – DANKE.