Die Ohrfeige

Die Ohrfeige

Wo ist sie uns nur abhanden gekommen? Diese schwungvolle, halbmondförmige Wischbewegung aus besseren Tagen. Die Bildsprache die zu sagen schien: „Ich wische meine Probleme weg – selber schuld wenn dabei dein Gesicht im Weg ist!“. Die guten alten Zeiten in denen man seine Frau noch ohrfeigen konnte und sich somit stunden an zermürbender, hohler Diskussionen ersparen konnte sind vorbei! Erinnert euch an diesen Klang, dieser raumfüllende, akustische Orgasmus, der wie ein gezielter Schuss aus einer präzisen Handfeuerwaffe das Ende des Disputs einläutete – Muss das eine schöne Zeit gewesen sein!

All zu oft verfalle ich in melancholisch ausklingende Euphoriezustände sehe ich mir die guten alten Filme der 70er Jahre mit Gérard Depardieu an. Cineastische Meisterwerke in denen er mehr Frauen ohrfeigt als Sätze spricht – herrlich. Doch wo genau hat die Ohrfeige aufgehört gesellschaftsfähig zu sein? Wie kann es sein, dass die Frau von heute bereits rot sieht wenn man sie aus versehen ein wenig schubst? Warum muss man als Mann heute schon angst haben verklagt zu werden wenn man seine Freundin mit einem Kopfkissen bewirft? Was läuft hier schief, liebe Votzenknechte? Ich kann keine erkennbare Anspruchsgrundlage der Frauen ausmachen. Denn nicht nur, dass dem Mann die Ohrfeige genommen wurde, die Frau hat sie sich gekrallt, für sich zweckentfremdet, angepasst und nutzt sie nun ihrerseits. Hier ein Beispiel: Als Mann eine Frau ohrfeigen, egal aus welchem Grund = Schande, (sehr) schlechter Stand in der Gesellschaft, evtl. Gerichtsverfahren und Schmerzensgeld. Frau ohrfeigt Mann, zB. hat er sie in beliebiger Form hintergangen = Rückhalt in der Gesellschaft, Mitgefühl für die Frau, zwar Möglichkeit sie zu verklagen, jedoch mit dem Ergebnis, dass der Richter dich mit den Worten: „Geh nach hause du Lappen und häng deine Eier in warmes Wasser“. entlässt.

Die Gesellschaft ist längst nicht mehr pro Jungs wie es hängen gebliebene, nach Ökowaschmittel stinkende, humorlose Feministinnen immer noch hartnäckig zu behaupten pflegen. „It’s a Man’s world“, wie James Brown es einst formulierte, war mal. Vielleicht haben wir ja kein bock mehr auf die „Welt“ – sollen die Frauen sie doch haben jetzt wo wir alles verseucht haben. Vielleicht sind wir aber doch eher an diesem einen entscheidenden Punkt zu blind zu erkennen, dass die Frau einen Krieg gegen uns führt den wir durch reine Ignoranz und ein abtuendes Lächeln nicht für uns entscheiden werden, bzw. nicht für uns entscheiden konnten! Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass der Mann gegenüber des verwirrten Geschlechts, also des weiblichen, bereits heute als Verlierer dasteht – vor allem jüngere Generationen. Der Krieg ist an uns vorbei gegangen, und was noch viel schlimmer ist, die Niederlage auch! Was uns noch zugesprochen wird, ist ein scheinbarer, zweifelhafter Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Super! Nicht nur, dass das absolut für den Arsch ist wie Analsonden (http://de.darthipedia.wikia.com/wiki/Analsonde), nein selbst diesen „Nachteil“ will die Frau sich nicht gefallen lassen – Und mit nicht meine ich nicht! Ich träume nachts von einer flächendeckenden Erleuchtungsflut, die die Masse Frau über nacht endlich zu einem eigenständig denkenden Wesen zu machen vermag. Mit höchster Wahrscheinlichkeit haltlose Gedankenwichse, doch der Traum soll erlaubt sein.

An jenem Tage, an dem der Mann sich die Ohrfeige als Mittel seiner Kriegsführung hat nehmen lassen, hatte er diesen Krieg bereits verloren. Es sind mir eindeutig zu viel weichgespülte, folgsame „Männer“ auf unseren baufälligen Straßen unterwegs. Ja liebe Männer wir sind die Verlierer der Gesellschaft und am deutlichsten zeigt sich dies heute, unter anderem,  in den Schulen und im sozialen Bereich. Die Zukunft gehört den Frauen – dieser Krieg ist verloren – Und es gibt keine Aussicht auf Revanche. Denn was der Mann nicht geschafft hat wird die Frau mit Leichtigkeit zu ende bringen. Die Vernichtung allem „vernichtbaren“.

Verliert euren Humor nicht liebe Menschen und auf dass die neuen

Weltführer gnädig mit uns sein mögen,

DerLabersack

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1 Kommentar
  1. Interessante Auseinandersetzung mit einem scheinbar profanen Thema! Sehr spannend.

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