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Archiv für den Monat Februar 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weichgespült Scheint es nur so, oder ist alles „weichgespült“? Man drückt sich gesittet aus, eckt nicht an, äußert Kritik nur dann wenn sie in die Konvention passt. Mann flucht nicht, streitet kaum ausgelassen, geht sich vorsichtshalber aus dem Weg, führt lieber Smalltalk um nicht in Schwulitäten zu geraten. Traut sich nicht mehr „Neger“ zu sagen, Frauen zu beschimpfen oder irgendwelche Rand-gruppen wie Kinder, Behinderte oder Opelfahrer offen zu hassen.

Man tut nichts, und man darf vor allem auch nichts. Thilo Sarrazin redet einen beliebigen, lachhaften Bullshit und die Medienlabersäcke fühlen sich berufen Partei zu ergreifen um die Empörung noch weiter auf die Spitze zu treiben. Wieso sich aufregen. Einfach nur ein Mann der etwas außerhalb der Norm gesagt hat – verboten in Deutschland! Natürlich nicht per Gesetz. Das interessiert sich mehr für Menschen die öffentlich kundtun, dass sie mehr mit Drogen zu tun haben als das frankfurter Bankenviertel. Oder für verwirrte Scheidungskinder die kundtun, dass sie Mütter ficken, ficken wollen oder gefickt haben – bevorzugt in den Analtrakt. Man weiß nicht weshalb – doch hier wird einfach wirr drauf los zensiert! Zum Schutze. Hier und da gezielt angebrachte Gesetze, aber vor allem haarsträubende Konventionen und oberflächliche Neomoral machen es dem Individuum unmöglich individuell zu sein. Man kann nichts „eigenes“ äußern. Also plappert die Masse einfach das nach, was ihr als massengerecht verkauft wurde. Das Verlangen nach Individualität geht flöten wie in der Adventszeit Drittklässler auf dem Marktplatz. Warum sonst der ungebrochene Ansturm der fleißigen Konsumenten auf die Angebote und Marketingstrategien die auf „Individualität“ anspielen. Natürlich weil das tiefe Verlangen nach Individualität, im Alltag, absolut untergeht und an seltsamen Sitten erstickt, verhungert, verkümmert, verreckt. Wen kümmert’s – Kauf ich mir halt eine ganz individuelle iPhone-Hülle und ein Konrad-Adenauer-Brillengestell um meine Persönlichkeit nach außen zu tragen. Es ist natürlich schwierig Umstände zu bewerten und  aus der Masse auszubrechen wenn bereits die Art wie wir denken und ganz besonders das was wir denken so stark von außen manipuliert wurde und wird. Unsere freien Gedanken werden uns bereits genommen wenn uns verboten wird diese frei zu äußern, was früh schon Eltern und andere „Erzieher“ erledigen. Dieser Umstand veranlasst uns unsere Gedanken zu überdenken und sie schließlich hinsichtlich der allgemeinen Meinung neu zu bewerten. Und schon werden aus „deinen“ Gedanken im Idealfall „ihre Gedanken“ – eine Kollektivdenkweise entsteht der wir alle mehr oder weniger ausgeliefert sind. Ein Umstand, der wohl unabdingbar für Gesellschaft ist und mit dem sich jeder zumindest abfinden muss will er ein Teil sein. Je stärker sich die eigene Meinung von der Kollektivdenkweise abhebt, desto schwerer ist es die Tage zu überstehen. Alles dauert länger, man kann auf viele bestehende Strukturen nicht zurückgreifen da diese einem zuwider sind. Man muss sich ein sehr individuelles, eigenes Lebenskonzept schaffen und sich an die Umsetzung des Modells machen bevor die Zeit dich verschluckt und du im Magen der „Weich-gespülten“, der Mitläufer, der Mutlosen landest. Das ist das Schicksal der Jugend. Denn jeder von uns befindet sich in einer bestimmten Phase seines Lebens an diesem Punkt an dem ihm irgendwie alles nicht so recht passt – das Problem ist, dass die Mehrheit sich aus angst einfach doch anpasst. Mut zum weiterdenken, Mut zum anecken hat hinsichtlich einer inneren Ohnmacht fast keiner. Mut macht angst, doch mutige Menschen braucht das 21. Jahrhundert. Schaut man sich um ist davon nichts zu sehen – zu sehen sind Mitläufer – Anhänger einer Strömung an die sie selbst nicht so recht glauben können. Und doch tun sie es – laufen mit, spielen das Spiel nach den alten Regeln und bestellen sich ein halbes Dutzend Vodka Bull an der Bar um damit zurechtzukommen. Um damit zurechtzukommen, dass sie ihr Wesen, ihr Dasein und ihr Leben wie deportierte Osteuropäerinnen prostituieren. Sie wurden weichgespült. Mit hunderten kleiner Tricks ruhig gestellt und gefügig gemacht. Der nächste Schritt der Ruhigstellung der „kritischen Bevölkerungsgruppe“ wäre dann wohl die Legalisierung von Kush… Die Politik muss sich ernsthaft die Frage stellen, wie sie diese Gesellschaft beisammen halten möchte. Denn sie droht zu zerfallen wie der weibliche Körper nach 30 Jahren Lebenszeit – und nichts anderes wünsche ich mir hinsichtlich der herrschenden Zustände – Zerfall. Einigkeit und Recht und Freiheit sind entweder nicht existent, oder habe ich sie einfach nur falsch interpretiert, denn die Zustände in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft werden keiner dieser großen Vokabeln gerecht. Einem kranken Gaul schießt man in den Kopf, einem kranken Menschen gibt man Medizin aber was macht man mit einer kranken Gesellschaft? Der Markt nutzt ihre Schwäche und beutet sie aus! Wir dürften wohl die Blutkörperchen sein die die von außen infiltrierten Krankheitserreger im Organismus verteilen. Und warum? Weil wir nicht die Eier haben den großen Strömungen entgegenzuwirken, weil es uns zu anstrengend ist, weil wir angst haben wie Kinder vor Kleiderschränken.

Ich habe keinen bock mehr mir die Scheiße reinzuziehen die ihr irgendwo aufgeschnappt habt, die 1000-fach verdaut wurde, und von euch wieder und wieder in meine Ohren ausgeschissen wird. Äußert eigene Gedanken auf eure eigene Weise oder schweigt – und die Welt wird wohl ein stiller Ort werden. Immer noch besser als ein „stilles Örtchen“… Soll sie doch an sich selbst zugrunde gehen – Soll sie doch zerfallen diese Anhäufung wacklig gestapelter Homo Sapiens-Klötzchen die wir Gesellschaft nennen. Vielleicht gibt es momentan keine Alternative in eine gesündere Zukunft.

Die Ohrfeige

Wo ist sie uns nur abhanden gekommen? Diese schwungvolle, halbmondförmige Wischbewegung aus besseren Tagen. Die Bildsprache die zu sagen schien: „Ich wische meine Probleme weg – selber schuld wenn dabei dein Gesicht im Weg ist!“. Die guten alten Zeiten in denen man seine Frau noch ohrfeigen konnte und sich somit stunden an zermürbender, hohler Diskussionen ersparen konnte sind vorbei! Erinnert euch an diesen Klang, dieser raumfüllende, akustische Orgasmus, der wie ein gezielter Schuss aus einer präzisen Handfeuerwaffe das Ende des Disputs einläutete – Muss das eine schöne Zeit gewesen sein!

All zu oft verfalle ich in melancholisch ausklingende Euphoriezustände sehe ich mir die guten alten Filme der 70er Jahre mit Gérard Depardieu an. Cineastische Meisterwerke in denen er mehr Frauen ohrfeigt als Sätze spricht – herrlich. Doch wo genau hat die Ohrfeige aufgehört gesellschaftsfähig zu sein? Wie kann es sein, dass die Frau von heute bereits rot sieht wenn man sie aus versehen ein wenig schubst? Warum muss man als Mann heute schon angst haben verklagt zu werden wenn man seine Freundin mit einem Kopfkissen bewirft? Was läuft hier schief, liebe Votzenknechte? Ich kann keine erkennbare Anspruchsgrundlage der Frauen ausmachen. Denn nicht nur, dass dem Mann die Ohrfeige genommen wurde, die Frau hat sie sich gekrallt, für sich zweckentfremdet, angepasst und nutzt sie nun ihrerseits. Hier ein Beispiel: Als Mann eine Frau ohrfeigen, egal aus welchem Grund = Schande, (sehr) schlechter Stand in der Gesellschaft, evtl. Gerichtsverfahren und Schmerzensgeld. Frau ohrfeigt Mann, zB. hat er sie in beliebiger Form hintergangen = Rückhalt in der Gesellschaft, Mitgefühl für die Frau, zwar Möglichkeit sie zu verklagen, jedoch mit dem Ergebnis, dass der Richter dich mit den Worten: „Geh nach hause du Lappen und häng deine Eier in warmes Wasser“. entlässt.

Die Gesellschaft ist längst nicht mehr pro Jungs wie es hängen gebliebene, nach Ökowaschmittel stinkende, humorlose Feministinnen immer noch hartnäckig zu behaupten pflegen. „It’s a Man’s world“, wie James Brown es einst formulierte, war mal. Vielleicht haben wir ja kein bock mehr auf die „Welt“ – sollen die Frauen sie doch haben jetzt wo wir alles verseucht haben. Vielleicht sind wir aber doch eher an diesem einen entscheidenden Punkt zu blind zu erkennen, dass die Frau einen Krieg gegen uns führt den wir durch reine Ignoranz und ein abtuendes Lächeln nicht für uns entscheiden werden, bzw. nicht für uns entscheiden konnten! Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass der Mann gegenüber des verwirrten Geschlechts, also des weiblichen, bereits heute als Verlierer dasteht – vor allem jüngere Generationen. Der Krieg ist an uns vorbei gegangen, und was noch viel schlimmer ist, die Niederlage auch! Was uns noch zugesprochen wird, ist ein scheinbarer, zweifelhafter Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Super! Nicht nur, dass das absolut für den Arsch ist wie Analsonden (http://de.darthipedia.wikia.com/wiki/Analsonde), nein selbst diesen „Nachteil“ will die Frau sich nicht gefallen lassen – Und mit nicht meine ich nicht! Ich träume nachts von einer flächendeckenden Erleuchtungsflut, die die Masse Frau über nacht endlich zu einem eigenständig denkenden Wesen zu machen vermag. Mit höchster Wahrscheinlichkeit haltlose Gedankenwichse, doch der Traum soll erlaubt sein.

An jenem Tage, an dem der Mann sich die Ohrfeige als Mittel seiner Kriegsführung hat nehmen lassen, hatte er diesen Krieg bereits verloren. Es sind mir eindeutig zu viel weichgespülte, folgsame „Männer“ auf unseren baufälligen Straßen unterwegs. Ja liebe Männer wir sind die Verlierer der Gesellschaft und am deutlichsten zeigt sich dies heute, unter anderem,  in den Schulen und im sozialen Bereich. Die Zukunft gehört den Frauen – dieser Krieg ist verloren – Und es gibt keine Aussicht auf Revanche. Denn was der Mann nicht geschafft hat wird die Frau mit Leichtigkeit zu ende bringen. Die Vernichtung allem „vernichtbaren“.

Verliert euren Humor nicht liebe Menschen und auf dass die neuen

Weltführer gnädig mit uns sein mögen,

DerLabersack


So Kinder; Lasst uns mit ein paar Fragestellungen zum altbekannten Thema „Jugend im Dauerrausch“ beginnen:

Findet der junge Deutsche die Sauferei so unwiderstehlich, dass er es immer wieder, mehrmals wöchentlich haben muss? Für all diejenigen aus denen jetzt schon ein lautes „JA her mit dem Stoff“ tönt empfehle ich dennoch vorerst dran zu bleiben und (so wie ich es tun werde) erst  in 5 Minuten den Lidlwhiskey unterm Bett hervorzuziehen. Weiter im Text: Ist es gar die Arbeit, die Schule oder das Studium, das so schrecklich zermürbend ist, dass wir die Bewusstlosigkeit des Rauschzustandes jede Woche auf’s Neue brauchen? Sprich, nicht feiern um des Feierns willen, sondern feiern aufgrund eines unerträglichen Arbeitsalltags.

Worauf ich mich im hier folgenden Schriftstück konzentrieren möchte ist, besteht die Möglichkeit, dass wir überfordert mit der Reizüberflutung sind, die ausgelöst durch die Logik des Geldes ihr schmutziges Spiel mit uns spielt?

Zu viele Alternativen, zu viele Möglichkeiten, was ist noch richtig, was falsch, was erstrebenswert, was sinnlos, was gut, was schlecht? Leute hängen sich vermehrt an Markenbilder zu Sinnfindungszwecken – Die Marke ersetzt Religion. Wir suchen Halt und finden was die Marketinggirls und Boys uns 24/7 vor die Füße kotzen – Eine Kotzinflation die wir nur all zu gerne mit dem Geld nähren, dass wir dabei verdient haben etwas zu machen was wir nicht machen wollten – Arbeiten. Oder habt ihr je ein Kind schreien hören: „Ich will arbeiten!“ ?

Es geschieht immer mehr in immer kürzerer Zeit – Nichts ist nicht inflationär, alles muss übertrieben werden und das weil jeder Kackvogel am Markt bestehen will – warum? Um Geld zu verdienen, dass er dann investiert um letztendlich die Müllindustrie zu nähren und dann die Grünen zu wählen. Dieses allgemeine Überangebot verführt, verwirrt und veranlasst viele dazu zu regelrechten „Jumpern“ zu werden. Man hüpft von Angebot zu Angebot immer auf der Suche nach Glück und Sinn doch findet und findet einfach nichts – na dann, einfach mal fleißig weiter hüpfen. Ein zermürbender Lebensstil. Ein ermüdender und demotivierender Lebensstil. Vom System fehlgeleitet, verunsichert und schließlich zu braven Wochenend-Komatrinkern geformt. Und es funktioniert ja doch ganz gut – oder?

Vorangehende Generationen durften sich noch an solch gewagten Aussagen wie: „Die Rente ist sicher“ aufgeilen. Wir müssen uns damit zufrieden geben, dass sicher ist, dass alles unsicher ist  – und davon soll ich jetzt einen Ständer kriegen? Dafür müsste ich so viel Viagra schlucken, dass mein Herz stehen bleiben würde, bevor die Latte sich auch nur einen Millimeter regt.
Alles ist unsicher – zu unsicher für einen klar denkenden Menschen. Nüchtern nur noch zu ertragen durch anderweitige Ablenkung die dann wohl Arbeit und Konsum wäre. Wer in Arbeit und Konsum keine Erfüllung finden kann hat verloren. Und was möchte eine Regierung ohnehin von einem Bürger der weder arbeiten noch konsumieren möchte? Richtig, er möchte ihn loswerden!

Da fragt sich der Eine oder Andere, der sich zur Lektüre meiner Gedankenscheiße hat treiben lassen, was das wohl mit der trinkenden Jugend zu tun hat. Naja, womöglich gar nichts. Und doch behaupte ich, dass es die Reizüberflutung gepaart mit dieser immensen Unsicherheit ist die uns absolut haltlos zurück lässt. Also hält man sich an der Flasche Absolut fest.

Prost!

euer Labersack

Hallo liebe Kinder; ich bin’s euer Labersack!

Was euch hier erwarten wird ist „Gelaber“ vom Feinsten, unverblümt und zuweilen nach Kot duftend, amüsant und deprimierend zugleich, etwas zum Nachdenken (für die Fleißigen) doch rechne ich vermehrt mit Kopfschütteln. Eine Themenvielfalt die von Gesell bis Schaft reicht und spannende Diskurse in Stammkneipe (für die Männer) und Supermarktschlange (Für die Frauen) verspricht. In all zu philosophischen Momenten richte ich mich auch gerne an euch, meine werte Leserschaft auf dass ihr meine seltsamen Gedankenschnipsel erklärend ergänzet.

Ich scheue weder geächtete Klischees noch platte Analogien oder schlechte Witze – au contraire! AUFGEPASST! ES WIRD ZUWEILEN UNFASSBAR *PLATT*

In diesem Sinne – lasst das Internet meine Kloschüssel sein und werdet selbst zum Klärwerk. Denn wer nicht reflektiert kann kein Spiegel sein, oder nur ein sehr schmutziger!

Hochachtungsvoll,

DerLabersack

PS: WER KEINEN, BZW. NICHT MEINEN HUMOR BESITZT DIESEN BLOG BITTE MEIDEN – DANKE.